Feuerwehr 112

Polizei 110

 
 
116 117 - Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117 erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Hierbei handelt es sich um keine Nummer für Notfälle. Hier können Sie anrufen, wenn Sie außerhalb der üblichen Sprechzeiten Beschwerden haben, bei denen Sie normalerweise Ihren Hausarzt aufsuchen würden. Die Nummer funktioniert ebenfalls ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist kostenlos, egal ob Sie von zu Hause oder dem Mobiltelefon anrufen.

NOTRUF - So ist es richtig:

Wo ist es passiert?

Beschreiben Sie den Einsatzort so genau wie möglich!
Denn: Jede Ungenauigkeit verzögert das Eintreffen der Rettungskräfte.
Deshalb: Genaue Ortsangaben wie Stadtteil, Straße/Hausnummer oder Kilometerangabe!

 

Was ist passiert?

Geben Sie in kurzen Stichworten an, was passiert ist, z.B. Verkehrsunfall, Feuer oder Explosion etc.

 

Wie viele Verletzte?

Geben Sie möglichst genau an, um wie viele Verletzte es sich ggf. handelt.

 

Welche Art von Verletzungen / wie groß ist das Feuer?

Teilen Sie uns, wenn möglich, mit, welche Art von Verletzungen vorliegen oder, wenn es sich um ein Feuer handelt, was in welchem Umfang brennt.

 

Warten auf Rückfragen

Beenden Sie das Gespräch nicht. Eventuelle Rückfragen der Rettungsleitstelle (z.B. Ortsangabe!) abwarten. Sonst könnte wertvolle Zeit verloren gehen.

 

 

Notrufe über Handys erfordern besondere Genauigkeit!

Bei Notrufen, die über Handys abgesetzt werden, kann es passieren, dass Sie nicht mit der für den Einsatzort zuständigen Rettungsleitstelle verbunden werden, sondern mit der, in deren Gebiet sich Ihr Handy gerade eingebucht hat.
Daher ist bei Notrufen über Handys besonders auf die Genauigkeit der Ortsangabe zu achten.
So sollte z.B. unbedingt der Ortsname oder auf Landstraßen/Bundesstraßen und Autobahnen die Kilometerzahl angegeben werden. 


Feuerlöscher

Anwendung von Feuerlöschern:
Jährlich enstehen in Deutschland ca. 200.000 Brände, davon ca. 30% im privaten Haushalt. Durch den richtigen Einsatz eines Feuerlöschers - der in keinem Haushalt fehlen sollte - besteht eine große Chance, Entstehungsbrände bereits im Keim zu ersticken und damit mögliche Brandkatastrophen zu verhindern.
Die Bedienungsanleitung sollte man jedoch nicht erst unter Zeitdruck am Brandplatz studieren, sondern sich rechtzeitig mit der Handhabung des Feuerlöschers vertraut machen.

Rauchmelder

Rauchmelder retten Leben

Die meisten Brandopfer (70 Prozent) verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. 95 Prozent der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung! Rauchmelder haben sich als vorbeugender Brandschutz bewährt.

Tagsüber kann ein Brandherd meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken.

Rund 400 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit. Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus.

Rauchmelder retten Leben – der laute Alarm des Rauchmelders (auch Rauchwarnmelder, Brandmelder oder Feuermelder genannt) warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können.

 

Rauchmelder gibt es in jeden Baumarkt zuerwerben.

Was tun bei Gasgeruch ?

 

 Erdgas ist ein Deutschland ein beliebter Brennstoff, begründet durch seine große Sauberkeit im Vergleich mit anderen Brennstoffen. Problematisch ist aber die Explosionsgefahr,  schon bei einer Konzentration von lediglich 4,5 Volumenprozent (4,5 %Vol.) besteht die Gefahr einer Gasexplosion. Im Erdgas  werden verschiedene Duftstoffe beigemischt, damit unsere Nase bei Gasaustritt Alarm schlägt.

Erdgas riecht bzw. das explosive Gemisch mit Sauerstoff nach Ammoniak. Dieser Geruch wird als faulig, stechend, unangenehm und vor allem auffällig und einmalig beschrieben. Der beigemischte Duftstoff ist so intensiv, dass schon extrem kleine Mengen deutlich wahrgenommen werden können. Tritt Gasgeruch auf,  beim Entzünden der Gasherdflamme, muss nicht gleich Explosionsgefahr bestehen. Nur wenn die Quelle des Geruchs unklar bzw. unbeabsichtigt ist, sollte der Geruch sofort als Alarmsignal interpretiert werden.

Flammen und Feuer sofort löschen!

Fenster und Türen ins Freie sollten weit geöffnet werden. Im besten Fall kann man für Durchzug sorgen, sodass die Gaskonzentration schnell abfällt.

Funkengefahr: Finger weg von Lichtschalter und elektrischen Geräten

Gashahn abdrehen!

Gebäude verlassen !

Feuerwehr und Gasversorger informieren !