JF-Aukrug in der Presse
Hohenwestedter Nachrichten 26.10.2011
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Wir sind die Jugendfeuerwehr Aukrug und haben derzeit 27 aktive Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 17 Jahren und möchten auf diesem Wege „Danke“ sagen. Im Zeitraum vom 13. bis 26. Mai 2011 haben wir an der jährlichen Aktion des Landesjugendringes Schleswig-Holstein e.V. , der 62. Jugendsammlung , „Jugend sammelt für Jugend!“ teilgenommen. Mehrere Dienstabende und unsere Freizeit haben wir dafür genutzt von Haus zu Haus zu gehen und um eine kleine Spende in den Haushalten der fünf Ortsteile der Gemeinde Aukrug zu bitten. Die Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger hat uns sehr beeindruckt. Mit diesen gesammelten Geldern, die zu 60 % der Jugendarbeit der Jugendfeuerwehr Aukrug und zu 20 % dem Landesjugendring Schleswig-Holstein zu Gute kommen, einer großzügigen Spende von Frau Hildegard Rathjen bzw. dessen verstobenen Ehemann und Ehrenwehrführer Gerhard Rathjen und der freiwilligen Feuerwehren der Ortsteile Innien und Böken konnten wir uns einen lang ersehnten Wunsch erfüllen. Wir haben uns einen Kleinbus kaufen können. Durch diese Anschaffung und den Einsatz unseres Feuerwehrfahrzeuges sind wir Betreuer endlich in der Lage gleichzeitig 16 Kinder / Jugendliche sicher und vor allen Dingen versichert zu den Jugendfeuerwehraktivitäten befördern zu können. Unseren Kleinbus stellen wir auch den freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Aukrug zur Nutzung zur Verfügung, zwecks Terminabsprache stehen unser Jugendwart Olaf Jöhnk oder sein Stellvertreter Torsten Rathjen zur Verfügung. Von uns allen ein riesiges Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender der Aktion „Jugend sammelt für Jugend !“, Frau Rathjen und der freiwilligen Feuerwehren aus Innien und Böken, die damit aktiv in die Jugendarbeit unserer Jugendfeuerwehr Aukrug investiert haben. Mehr Infos über uns unter www.jf-aukrug.de Text: Sina Koslowski Foto: Marlis Jöhnk Die Jugendfeuerwehr Aukrug sagt „Danke!“

Landeszeitung 28.10.2011
"Wir sind wie eine große Familie"
Bei der Aukruger Jugendfeuerwehr ziehen Ausbilder und Jugendliche an einem Strang/ In den Sommerferien ist es fast langweilig
AUKRUG Bei der Jugendfeuerwehr in Aukrug wird nicht nur die Ausbildung an den Geräten und Fahrzeugen großgeschrieben. Kameradschaft ist das, was unter den derzeit 13 Mädchen und 13 Jungen zählt. Zusammen mit den fünf Betreuern nehmen die Jugendlichen an zahlreichen Wettbewerben und Feierlichkeiten teil. Neben Orientierungsfahrten, Seifenkistenrennen, Fahrradralleys, Boßelturnieren oder Jugendfeuerwehrmärschen, darf auch das alle zwei Jahre stattfindende Kreiszeltlager nicht fehlen. „Das ist ganz toll, weil man auch Jugendliche aus anderen Wehren kennenlernt“, erzählt Maja Taedcke begeistert. Die Vierzehnjährige ist seit 2006 dabei. „Ich mag die Truppe und die Betreuer. Bei uns ist es immer lustig.“ Cindy (13) ist noch nicht ganz so lange dabei und musste deshalb in Plön die traditionelle „Lagertaufe“ über sich ergehen lassen: „Mit Rasierschaum und Duschgel eingeschmiert wurde ich in den See geschmissen.“ Für Max Medelnik ist die Zeit bei der Jugendfeuerwehr nun bald vorbei. Er wird 18 und wechselt in die aktive Wehr. „Ich habe viel gelernt und Freundschaften geschlossen. Ich kann nur Jedem empfehlen, zu uns zu kommen.“
Der ganze Stolz der Jugendfeuerwehr ist der Fuhrpark, zu dem seit kurzem endlich zwei Fahrzeuge zählen. War es doch immer schwierig, die vielen Kids zu den verschiedenen Unternehmungen zu transportieren. Durch Spenden der Freiwilligen Feuerwehren Innien und Böken, die jährliche Sammelaktion vom Kreisjugendring "Jugend sammelt für Jugend", und von Hildegard Rathjen, die statt Blumen und Kränze bei der Beerdigung ihres verstorbenen Ehemanns Ehrenwehrführer Gerhard Rathjen um Spenden für die Jugendfeuerwehr gebeten hatte, konnte der lang ersehnte Traum erfüllt werden. Es musste noch ein wenig im Internet gesucht werden, doch dann wurde er entdeckt, der Ford Transit, Baujahr 1994, der bei der Berufsfeuerwehr Magdeburg ausgemustert worden war. Wie schon beim Löschgruppenfahrzeug (LF) 8 wurde sein Kennzeichen auf das Gründungsjahr der Jugendfeuerwehr abgestimmt – April 1987. Und auch die Namen der beiden Fahrzeuge schreiben Geschichte. Das LF8 mit dem Kennzeichen RD-JF 487 heißt „Olma“. Benannt nach den beiden Betreuern Olaf und Marlis Jöhnk. Der Ford (RD-JF 87) wurde „Tosi“ getauft – nach Torsten Rathjen und Sina Koslowski. Doch nicht nur die Kinder, die diese Ideen hatten, sind mit viel Herz bei der Sache.
Seit 2009 ist Olaf Jöhnk Jugendwart. Vorher war er drei Jahre Stellvertreter: „Ich bin da irgendwie so reingerutscht“, erzählt der Hauptlöschmeister. „Ich auch“, erinnert sich sein Stellvertreter Torsten Rathjen schmunzelnd. „Du hast mich gefragt, ob ich beim Seifenkistenrennen das Grillen übernehmen könnte. Erst bekam ich eine Jacke, dann ein T-Shirt, die Hose und bums, war ich mitten drin.“ Doch so wie die beiden, können sich Marlis Jöhnk, Dennis Mallon und Sina Koslowski ihre Freizeit kaum noch ohne die Jugendfeuerwehr vorstellen. „Ich habe zwar auch Spaß, die aktiven Feuerwehrleute zu schulen, aber die Arbeit mit den Jugendlichen ist richtig toll“, sagt Amtsausbilderin Sina Koslowski. „Wir haben viele interessierte Mädchen und Jungen, die voller Eifer dabei sind. Sie sind fröhlich, strahlen einen an, und geben uns so sehr viel zurück.“ Olaf Jöhnk gesteht: „Mittlerweile hängt so viel Herzblut daran, dass es sogar in den Sommerferien langweilig wird, weil wir dann Pause machen. Wir sind wie eine große Familie.“ Sandra Gehrke


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